Der Verein
Historie
1921: Der Verein wurde im August unter dem Namen "Sportverein Germania" gegründet. Blau und Weiß sind seitdem die Vereinsfarben. Das Wappen trägt einen goldenen Ball auf blau-weißem Grund mit der Umschrift "SV Germania Breitenberg 1921" und soll von den Vereinsmitgliedern als äußeres Zeichen der Verbundenheit mit dem Verein getragen werden.
1939: Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurden nahezu alle aktiven Spieler zur Wehrmacht eingezogen.
6 von ihnen kehrten bedauerlicherweise nicht wieder in die Heimat zurück. Der 2. Weltkrieg hatte eine Unterbrechung in der gesamten Vereinsarbeit hervorgerufen. Eine Auslösung des Vereins erfolgte nicht.
1945: Aufgrund einer Anordnung der Alliierten Truppen wurde in diesem Jahr verboten, die alten, ursprünglichen Vereinsnamen weiterhin zu führen.
1946: Im Herbst diesen Jahres ist der Verein von der Militärregierung unter dem Namen "VFR Breitenberg" wieder zugelassen worden. Die getragenen Farben wurden in Grau und Grün verändert, da Hemden und Hosen aus Schürzstoff geschneidert waren und etwas besseres nicht erhältlich gewesen ist.
Ebenfalls erfolgte in diesem Jahr auch der Beitritt zum NFV (Niedersächsischer Fußballverband).
1954: Nach einer kurzen Unterbrechung des Spielbetriebes, aufgrund einer Platzsperre im Jahr 1952, durch das Kreissportgericht, führt der Verein seit Juni 1954 wieder den ursprünglichen Namen "SV Germania Breitenberg". Die Platzsperre wurde verhängt, da es 1952 im Heimspiel gegen FC Lindau zu einigen unliebsamen Zwischenfällen und einer Schlägerei gekommen war, die zum Spielabbruch geführt hatte.
1955: Die 1. Mannschaft wird in der damaligen B-Klasse auf Anhieb Meister und steigt in die A-Klasse auf.
1956: Als Vizemeister in der B-Klasse und dem damaligen Meister Bernshausen steigt die 1. Mannschaft in die 1. Kreisklasse auf.
1965: Die 1. Mannschaft erreicht ihren Höhepunkt im Mai 1965, als sie Kreismeister wird und erstmalig in die Bezirksklasse aufsteigt. Im selben Jahr steigt die A-Jugend in die Bezirksklasse auf.
1966: Aufgrund mangelnder Trainingsbeteiligung sowie einiger Spielersperren steigt die 1. Mannschaft nach nur 2 Saisons wieder in die 1. Kreisklasse ab.
1971: 50-jähriges Vereinsjubiläum.
1973: 36 Damen treten dem Verein bei und gründen eine Gymnastikgruppe unter Leitung von Fr. Lüder und Frl. Grube
1974: Dieses Jahr wird von dem Wiederaufstieg in die Bezirksklasse geprägt. Erreicht wurde dies durch einen 2:0 Sieg im Auswärtsspiel beim FC Brochthausen. Beide Tore wurden durch Hans-Günter Germerott, späterer Geschäftsführer des Vereins, erzielt.
1976: Die 2. Mannschaft erringt die Kreismeisterschaft der 2. Fußballkreisklasse. Sie kann den Aufstieg jedoch nicht annehmen, da die 1. Mannschaft 6 Spielerabgänge zu verzeichnen hat und somit mehrere Spieler aus der 2. in die 1. Mannschaft aufrücken.
1977: Erneut Abstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga. Im selben Spieljahr wird die 2. Mannschaft Vizemeister und gewinnt den Fairnesspreis - 1 Satz Trikots.
1978: Der zweite Abstieg in Folge der 1. Mannschaft. Da es um den Nachwuchs schlecht bestellt ist, wird mit dem VFL Duderstadt eine Jugendspielgemeinschaft von der A- bis zur C-Jugend vereinbart. Dies sollte sich in der Zukunft auszahlen.
Im November wird mit dem langersehnten Neubau des Sportplatzes "Am Weißen Weg" begonnen. Dank der Fa. Heitkamp aus Wanne-Eickel und deren riesiger Baumaschinen ist der Bau bereits in 5 Wochen abgeschlossen.
1979: Die 1. Mannschaft schafft den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga Ost.
1980: Ende Juli diesen Jahres wird der neue Sportplatz eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.
Um den neuen Sportplatz zu schonen werden auf dem B-Platz 3 Flutlichtmasten für Trainingszwecke in Eigenleistung erstellt. Die Materialien wurden durch Zuschüsse finanziert.
1981: Ein weiterer Abstieg der 1. Mannschaft aus der Kreisliga wird verzeichnet.
1983: In der außerordentlichen Versammlung im April wird der Neubau des Sporthauses in Gemeinschaftsarbeit mit der Kyffhäuser-Kameradschaft einstimmig beschlossen.
4 Monate später wird schon das Richtfest am neuen Vereinsheim gefeiert.
1984: Nach 3-jähriger Zugehörigkeit in der 1. Kreisklasse wird die 1. Mannschaft wieder Meister und steigt in die Kreisliga Ost auf. Das ständige Auf und Ab der letzten Jahre sollte nun ein Ende haben. Nach dem Neubau des Sporthauses zeichnet sich ein Aufschwung ab.
Im Juli wird das Sporthaus nach nur 1-jähriger Bauzeit feierlich eingeweiht.
In der folgenden Saison wird dem SV Rot-Weiß Obernfeld gestattet, seine Heimspiele auf dem hiesigen B-Platz auszutragen, da das Spielfeld in Obernfeld renoviert und neu eingesät wird.
Die Gymnastikgruppe löst sich vorerst auf, da an eine eigene Halle im Ort vorerst nicht zu denken ist.
1987: In diesem Jahr meldet sich die 1. Mannschaft, mit einem überzeugenden 7:1 Auswärtssieg über den TSV Holtensen, zurück in der Bezirksklasse.
1989: Zu der bisherigen erfolgreichen JSG kommen im neuen Jahr die Jugendabteilungen aus Langenhagen und Brochthausen hinzu. Hierdurch wird die neue JSG Bergdörfer ins Leben gerufen.
Hans-Günter Germerott tritt die Nachfolge des bis dahin 30 Jahre lang im Amt gewesenen Geschäftsführers, Benno Deppe, an.
1990: Die 1. Mannschaft hat wiederum einen großen Erfolg zu verzeichnen, indem sie Meister in der Bezirksklasse Süd wird und den Aufstieg in die Bezirksliga erreicht hat. Das Erreichen dieser Spielklasse ist ein Novum in der Vereinsgeschichte.
1994: Der Verein schreibt Geschichte mit einer ersten Damenmannschaft, welche vorerst in einer Aufbaustaffel als Kleinfeldmannschaft aufläuft. Das Amt des Trainers wird Detlef Dornieden antreten.
Im selben Jahr wird Rüdiger Schmiedekind als Spielertrainer verpflichtet.
Ein Erfolg zeichnet sich aber im Jugendbereich ab. Durch zahlreiche Neuanmeldungen wird im E- und F-Jugendbereich mit dem FC Mingerode eine JSG abgeschlossen.
1995: Der sportlich größte Erfolg für den SV Germania Breitenberg sollte sich in diesem Jahr abzeichnen.
Die 1. Mannschaft wird Meister der Bezirksliga und steigt in die Landesliga auf. Diese wohl einmalige Leistung ist nicht zuletzt dem Trainer Rüdiger "Schmatzer" Schmiedekind, der ausgezeichneten Kameradschaft und Harmonie unter den Spielern sowie einem enormen Trainingsfleiß zu verdanken.